Ablauf einer osteopathischen Behandlung

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Zunächst klären wir in einem anamnestischen Gespräch, was die Hauptprobleme sind, wie es dazu gekommen ist und was erreicht werden soll. Zum Beispiel weniger Schmerzen, verbesserte Beweglichkeit etc. Dabei ist es wichtig realistisch zu bleiben und die Grenzen der Osteopathie zu respektieren. Wir können z.B. keine Knochenbrüche oder Krebs heilen, durchaus aber Begleitsymptome mildern.  Dann erfolgt eine Untersuchung im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen. Dabei wird der ganze Körper miteinbezogen, nicht nur das Symptom. Nur so lassen sich oft seit Jahren vor sich hinschlummernde, versteckte Probleme erkennen. Die sich dann anschließende Behandlung ist tiefgreifend und respektvoll. Auch wenn man als Patient/ in scheinbar nur »so daliegt« ereignen sich im Körper und Nervensystem hochkomplizierte Dinge, die, bei einiger innerer Achtsamkeit, auch unmittelbar gespürt werden können. (»Sie behandeln am Arm und es kribbelt im Rücken.....«) Nach der Behandlung ist man oft entspannt, es kann auch etwas Müdigkeit auftreten, da der Körper und die Selbstheilungskräfte auf Hochtouren arbeiten (viel trinken!).  Zur Unterstützung gebe ich den Patienten wenn möglich Übungen mit auf den Weg, mit denen sie selber den Heilungsprozess unterstützen können.

 

Wichtig für die Behandlung von Säuglingen:

Liebe Eltern, ein Baby hat seinen eigenen Kopf und möchte nicht immer so, wie wir das wollen. Damit die Behandlung zu einem positivem Erlebnis wird können Sie vorab schon einiges dazu beitragen.

1. Bitte kommen Sie mit ihrem Kind ca. 10-15  Minuten vor der Behandlung in die Praxis. So kann es sich in Ruhe  an die Umgebung gewöhnen. Babys sind empfänglich für Stress, diesen kann man ihnen so ersparen.

2. Achten Sie darauf, dass ihr Kind satt und ausgeschlafen ist. Müde und hungrige Babys haben verständlicherweise wenig Lust sich behandeln zu lassen und zeigen das dann lauthals.